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  • Hinweis der Stadt Leun zur Schädlingsbekämpfung

     

    Hinweis der Stadt Leun zur Schädlingsbekämpfung
    Ratten
     
    In den letzten Tagen wurden dem Ordnungsamt der Stadt Leun vermehrt Vorkommnisse von Ratten, insbesondere im Stadtteil Biskirchen, im Bereich des Auweges und in der Hüttenstraße, gemeldet.
    Das veranlasst das Ordnungsamt nachstehende allgemeine Hinweise zu geben.
     
    Keine falsche Scham
     
    Rattenbefall ist ein ernst zu nehmendes Thema, das oftmals aus falscher Scham totgeschwiegen und nicht den entsprechenden Stellen gemeldet wird.
    Hierbei sind den Betroffenen die damit verbundenen Risiken meist nicht bewusst.
     
    Gefahren...
     

    ...für Menschen
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    Ratten übertragen und verbreiten Krankheiten wie z.B. Typhus, Salmonellose, Tuberkulose, Pest etc.. Hierbei kann es bereits bei Kontakt mit Rattenkot oder -urin bzw. durch Verzehr verunreinigter Lebensmittel zu einer Infektion kommen.
     
    ...für Tiere
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    Auch für Tiere stellt die Ratte ein Risiko dar, da sie Tierseuchen wie z.B. Milzbrand oder MKS überträgt.
     
    ...für Sachen
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    Ratten verursachen Nageschäden an Bausubstanz, Einrichtungsgegenständen, Warenbeständen etc..
     
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    Nahrungsmittel können durch Fraß oder Verschmutzung ungenießbar und sogar gesundheitsschädlich werden.
     
    Gewohnheiten der Ratte
     
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    Ratten sind sehr anpassungsfähig. Im Freiland leben sie in weitverzweigten Bauen in der Erde; sie besiedeln aber auch ebenso gerne Keller, Vorratsräume, Mülllagerplätze, Kanalisation oder Abwasserrohre.
     
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    Sie sind hauptsächlich nachts und in der Dämmerung aktiv. Aktivitäten am Tag weisen auf eine hohe Population hin.
     
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    Ratten sind vorwiegend Pflanzenfresser und bevorzugen Getreide und Getreideprodukte. Je nach Lebensraum und Jahreszeit passen sie sich jedoch den Gegebenheiten an.
     
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    Bereits im Alter von 3 Monaten sind die Männchen fortpflanzungsfähig, die Weibchen etwas später. Nach einer Tragzeit von etwa 22-24 Tagen werden 6 bis 12 Junge geboren.
     
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    Ratten zeichnen sich durch ihr Sozialverhalten aus; sie leben in Rudeln mit bis zu 100 Artgenossen.
     
    Fehlerhaftes Verhalten
     
    Nahrung
     
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    Abfälle von zubereiteten Speisen werden auf dem Kompost entsorgt.
     
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    Speisereste werden über die Toilette und damit über die Kanalisation entsorgt.
     
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    Gelbe Säcke mit Verpackungen, die noch mit Inhaltsresten versehen sind, werden an für Ratten zugänglichen Stellen gelagert.
     
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    Lebens- und Futtermittel werden in nicht ausreichend verschlossenen Behältern an für Ratten zugänglichen Stellen gelagert.
     
    Unterschlupf
     
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    Durch Schäden entstandene Gebäudeöffnungen werden nicht repariert.
     
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    Kellerfenster u.ä. sind nicht vergittert und stehen offen.
     
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    Verwilderung von Grundstücken.
     
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    Tierhaltung in unsauberen Stallungen und Käfigen.
     
    Maßnahmen
     
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    Lagern Sie Abfälle nur in verschlossenen Behältern.
     
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    Kompostieren Sie nur pflanzliche Nahrungsmittelreste in unzubereitetem Zustand.
     
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    Entrümpeln Sie ggf. das gesamte Grundstück.
     
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    Entsorgen Sie keine Speisereste über die Kanalisation.
     
    Vorbeugende Maßnahmen
     
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    Einbau von Rückschlagklappen in Abflusssysteme.
     
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    Verschließen Sie nicht mehr genutzte Kanalisations- und Blindrohre.
     
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    Anbringen von Giftködern an Kompostierungsstellen.
     
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    Lassen Sie Schäden am Gebäude umgehend reparieren.
     
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    Versiegeln Sie Ritze und Löcher in Gebäuden.
     
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    Vergittern Sie ins Freie führende Lüftungsschächte und Kanäle sowie Kellerfenster.
     
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    Halten Sie Gräben auf oder an Ihrem Grundstück sauber.
     

     
    Ansprechpartner
     
    Rat und Hilfe bei Problemen mit Ratten erhalten Sie im Ordnungsamt der Stadt Leun, Bahnhofstraße 25, 35638 Leun, Tel.: 06473/9144-19, Fax: 06473/9144-35, Mail: a.tiebel@leun.de oder beim Gesundheitsamt des Lahn-Dill-Kreises, Schlosstraße 20, 35745 Herborn, Tel.: 06441/407-1616, Fax: 06441/407-1055, Mail: gesundheitsamt@lahn-dill-kreis-de


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